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Überstand:  
 
das Über- oder Vorkragen der Decken- und Dachbalken über die meist hofseitige Wand, auch Auskragung, Überhang oder siehe 'Vorkragung'
 
Überzug:  
 
über eine Balkenlage gelegtes Längsholz, an das die Balken angenagelt bzw. angeschraubt sind, oft in Verbindung mit einem Hängewerk, zur Erzielung einer ebenen Dachkonstruktion.
 
Umgebinde:  
 
U. nennt man das vor die Außenwand der Blockstube gestellte Stützgerüst aus Ständern, Rähm, Spannriegeln und Kopfbändern, welches die Lasten des Daches bzw. des Obergeschosses oder Oberstockes trägt, Kopfbänder (oder Knaggen) und Spannriegel sind oft bogenförmig ausgeschnitten. (R. Ander, Zur Pflege und Erhaltung denkmalgeschützter und erhaltenswerter Umgebindehäuser in der Oberlausitz, 1985, S.15)
 
unterfangen:  
 
bauhandwerklicher Ausdruck für das Ersetzen einer ehemals aus Fachwerk bestehenden Wand durch eine Ziegel- oder Felsteinmauer.
 
Unterrähm:  
 
Rähm unter der Balkenlage.
 
Unterrähmzimmerung:  
 
Zimmerungsform, bei der sich das Rähm unter dem Balken befindet, ist die häufigste Form der drei Zimmerungsarten Hochrähm, Oberrähm und Unterrähm.
 
Unterzug:  
 
waagerechtes Holz zur Unterstützung einer Balkenlage (Verringerung der Spannweite), meist in der Hausmitte oder in den Drittelpunkten, freiliegend oder als Wandrähm einer Fachwerkswand.
 
Urmeßtischblatt:  
 
Auszug aus dem ersten (zwischen 1816 und 1840/50) systematisch aufgenommenen Kartenwerk der preußischen Provinzen.
 

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