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Parochie:  
 
Amtsbezirk eines Geistlichen.
 
Parzellen:  
 
landwirtschaftlich, gärtnerisch oder forstwirtschaftlich genutzter Teil eines Grund- und Flurstücks. Die Flur besteht aus Parzellen, die nach Areal, Umriss, Verhältnis von Länge, Breite, Profil, Nutzungsart und Besitzzugehörigkeit gegliedert sind. Grundformen der Parzellen sind Block und Streifen.
 
Parzellenverband:  
 
Zusammenschluss von Parzellen gleicher Form oder Besitzlage (Blöcke oder Streifen) zu einer größeren Einheit innerhalb der Ackerflur.
 
Patrimonialge-richtsbarkeit:  
 
Gerichtsbarkeit der Inhaber der Rittergüter über ihre Untertanen (Privatgerichtsbarkeit), in Preußen 1849 aufgehoben.
 
Peuplierung:  
 
von der Aufklärung beeinflußte Bevölkerungspolitik absolutistischer Landesherren besonders im 18. Jh., mit der durch Anwerbung, Ansiedlung und verschiedene Vergünstigungen wie der zeitweisen Befreiung von den üblichen Abgaben ein Bevölkerungszuwachs, eine Belebung der Wirtschaft und damit nicht zuletzt eine Steigerung der Einkünfte des Landesherren erreicht werden sollten. (H. J. Rach, Die Dörfer in Berlin, 1988, S. 382)
 
Pfette:  
 
für das Pfettendach charakteristisches, parallel zum First verlaufendes Holz, das auf Querwänden oder Stielen aufliegt und die Rofen/Sparren trägt, Firstpfette unter dem First, Fußpfette an der Traufe, dazwischen Mittelpfette.
 
Pfettendach:  
 
Dachgerüst, bei dem die Pfetten die wesentlichen tragenden und aussteifenden Hölzer sind (veraltet 'Rofendach'), ein in der märkischen Volksbauweise zunächst unbekanntes, seit der Mitte des 19. Jh. vereinzelt und seit den 70er Jahren des 19. Jh. häufig verwendetes Konstruktionsprinzip, bei dem die Sparren von in Firstrichtung liegenden Pfetten (First-, Mittel-, Fußpfette) getragen werden, im Gegensatz zum Sparrendach vierlagige Dachkonstruktion aus Pfetten, Rofen, Latten und Deckung, hierbei tragen die auf Pfosten, Firstständern, Stühlen oder massiven Giebelwänden aufgelagerten, waagerech verlaufenden Pfetten die gesamte Dachlast, man unterscheidet Pfettendach mit liegendem Stuhl und Pfettendach mit stehendem Stuhl.
 
Pfettensparrendach:  
 
Mischform: die Sparren, die auf den Deckenbalken oder den Rähmen fußen, werden von einer Firstpfette gestützt, diese Pfette wird von der Mittelsäule getragen (s. Binder und Gebinde).
 
Pfosten (bau):  
 
in die Erde eingegrabenes und somit gegen Seitendruck verankertes Holz, vor allem in ur- und frühgeschichtlichen Bauten und im frühen Mittelalter bekannt (archäologisch bis zum 12. Jh. nachgewiesen).
 
Pisébauweise:  
 
andere Bezeichnung für Stampflehmbauweise.
 
Plate:  
 
niederdeutsche Bezeichnung für sehr flaches und breites Rähm.
 

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